permanent moving zwischen Alltag und Mobilität

Die Initiatoren der raumhopping-akademie arbeiteten mit eingeladenen Künstlern in Kooperation mit Schülern über zwei Monate zum Thema Alltag und Mobilität.

Das Projekt permanent moving fand im öffentlichen Raum in Berlin-Schöneberg statt und mündete in einer Ausstellungs-, Aktions- und Diskussionswoche vom 07.09.06 bis zum 14.09.06 in und um das DGB-Haus in der Keithstrasse 1, Berlin.
Nach dem Vorbild antiker Akademien haben Künstlerinnen und Künstler als Mentoren mit interessierten Jugendlichen über einen Zeitraum von zwei Monaten über veränderte Mobilitätsanforderungen im städtischen Raum gearbeitet und konkrete Projektideen entwickelt und realisiert.

Der Einzelne ist gefordert zu reagieren. Wie reagieren wir auf die Anforderungen, welche durch Mobilitäts-zwänge an uns gestellt werden? Wo finde ich einen Ausbildungsplatz? Wo finde ich Arbeit? Wo will und kann ich leben?

Architekten, Stadtplaner und Soziologen definieren Mobilität als Quantität der Bewegung im urbanen Raum, im weiteren Sinne als Indikator der Erschließung von Stadtraum. Aber auch Wanderbewegungen, verursacht durch politische, soziale und ökonomische Nöte oder Wünsche, sind Thema des permanent moving.

Der partizipatorische Projektansatz versteht sich als Kooperation von professionellen Künstlerinnen und Künstlern, die in einem definierten Zeitraum mit zwei bis fünf Jugendlichen zusammenarbeiten. Die jugendlichen Kooperationspartner werden nicht nur in die direkte Projektdurchführung einbezogen, sondern auch im Vorfeld in die inhaltliche Konzeptgestaltung eingebunden.

Es kann und soll sich etwas bewegen.

 

In Zusammenarbeit mit Schülern der Sophie Scholl Gesamtschule Schöneberg entstand das Wortdiagramm zum gemeinsam entwickelten Stadtspiel Mensch beweg Dich. Es bilden sich beim Verbinden der Markierungslinien auf Boden, Wänden, Fenstern, Treppen… unterschiedlichste Satzkombinationen zum Thema Bewegung, Zeit, Mobilität, Geschwindigkeit, Stadt…